Polen, 20.04.2013, von S.Silbernagel

SEEBA-Übung "PolEX 2013"

Rund 800 Einsatzkräfte aus Polen, Russland, Weißrussland, Tschechien und Deutschland trainierten drei Tage lang im polnischen Zagan den Einsatz nach einem Erdbeben. Eine wichtige Rolle nahm dabei die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten ein. Aus Deutschland nahmen 68 THW-Helferinnen und -Helfer der Schnell-Einsatz- Einheit Bergung Ausland (SEEBA) sowie Einsatzkräfte von ISAR Germany teil. Mit dabei war auch der Landauer Ausbildungsbeauftragte Michael Spellmeyer in seiner Funktion als Logistiker bei der SEEBA.

THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte am Donnerstag die Übung und machte sich ein Bild von der Lage. Dabei versicherte er sich vom hohen Ausbildungsstandard der Einsatzkräfte und dankte ihnen für ihren Einsatz. „Übungen sind dazu da, um Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Jede Einheit nimmt nach dieser Übung ein gutes Maß an Arbeit mit nach Hause, um im realen Einsatzfall diese Fehler nicht mehr zu machen“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme.
Während der Übung trainierten die Einsatzkräfte im 24-Stunden-Betrieb verschiedene Szenarien, die ein Erdbebeneinsatz mit sich bringen kann. Sie erkundeten das Gebiet und suchten nach Verschütteten und Vermissten. Hierbei kamen auch die sechs Rettungshunde der SEEBA zum Einsatz. Außerdem führten sie Mauer- und Wanddurchbrüche durch und retteten Verschüttete aus den Trümmern. Auch die Evakuierung von Personen aus Gebäuden oder Hilfsmaßnahmen nach Verkehrsunfällen waren Bestandteil der Übung. Am Freitagvormittag endete die Übung mit dem Rückbau des Camps und der Abreise der Einheiten.


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